Plau - Am Hafen an der Elde

Die Ansichtskarte von 1956 zeigt die Elde und den Hafen hinter der Hubbrücke in Richtung Plauer See.
Die Aufnahme ist wahrscheinlich von der Plauer Hubbrücke aus gemacht worden.
Hinter den "Fischbuden" der Fischereigenossenschaft ist die Stadt
eigentlich zu Ende. Entlang der Elde gab es noch einen Sandweg („zum Kalkofen“) bis zur Mündung in den Plauer See.

Das Vergleichsfoto von 2013 ist ebenfalls von der Hubbrücke aus gemacht worden. Das Haus am linken Bildrand wurde kaum verändert. Die "Fischbuden" sind ebenfalls noch - höchstens leicht verändert - zu finden. Selbst Werbung für Fisch gibt es, wenn auch in anderer Form und an anderer Stelle. Bei genauerer Betrachtung der Aufnahme entdeckt man die richtig große Veränderung dahinter, die östliche Umgehungsstraße B 103 mit der Brücke über die Elde. Diese Flussüberführung ist 74,5 m lang und 15 m breit und wurde am 06. Oktober 1976 für den Verkehr freigegeben. Diese Möglichkeit zur Überwindung der Elde entlastete die Plauer Innenstadt und besonders die historische Hubbrücke vom Durchgangsverkehr. Rechts hinter der Brücke ist der Wasserwanderrastplatz mit 80 Liegeplätzen zu sehen, der seit dem Jahr 2001 von Wassersportlern genutzt werden kann.

Zur Zeit bemühen sich die Müritz-Fischer, zu denen die Plauer Fischer zählen, um die Erlaubnis zum Abriss der alten Bootsschuppen und den Ersatz durch neue. Hier sollen dann die eigene Fangflotte und ein Fischimbiss Platz finden. Eine Einigung mit dem Wasser- und Schifffahrtsamt, das Eigentümer/Verwalter der Wasserfläche ist, steht noch aus.

Bildautor

Gudrun Schuchma

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